Stehen Sie vor Ihrem Haus in Uelzen, Lüneburg oder Hamburg blicken auf die steigenden Energiepreise und fragen sich: „Wo fange ich bloß an?“
Die Versuchung ist groß, die alte Ölheizung sofort gegen eine moderne Wärmepumpe zu tauschen – schließlich winken bis zu 70 % Förderung. Doch wer den zweiten Schritt vor dem ersten macht, zahlt oft doppelt drauf. Warum eine kluge Strategie (und ein iSFP) in der Lüneburger Heide bzw. deutschlandweit bares Geld wert ist, lesen Sie hier.
Das Effizienz-Paradoxon: Warum „Viel hilft viel“ bei Heizungen scheitert
Stellen Sie sich vor, Sie kaufen eine sündhaft teure Design-Thermoskanne, lassen aber den Deckel offen. Genau das passiert, wenn Sie eine leistungsstarke Wärmepumpe in ein ungedämmtes Haus einbauen.
- Die Wärmepumpe wird zu groß: Sie kaufen ein teureres Gerät, als Sie eigentlich bräuchten.
- Die Betriebskosten steigen: Die Pumpe muss ständig auf Hochtouren laufen, um die Wärme durch zugige Fenster und ungedämmte Dächer wieder nach draußen zu jagen.
- Der Verschleiß: Ein überdimensioniertes Gerät, das ständig an- und ausgeht („Taktung“), gibt schneller den Geist auf.
Die Lösung: Das Haus als Ganzes sehen (Die Hülle zuerst!)
In der Energieberatung bei Energrade verfolgen wir einen klaren Plan. Oft ist es sinnvoller, erst die „Hülle“ anzugehen.
1. Fenster und Türen: Die „Quick-Wins“
Alte Fenster sind die größten Energiefresser in Altbauten. Ein Tausch sorgt sofort für mehr Behaglichkeit und senkt die benötigte Vorlauftemperatur für die spätere Wärmepumpe.
2. Dach und Fassade: Der Schutzmantel
Ein gedämmtes Dach hält die Wärme im Winter drin und im Sommer draußen. Das Beste daran? Mit einem iSFP (Individueller Sanierungsfahrplan) steigt die Förderung für diese Maßnahmen von 15 % auf 20 %. Zudem verdoppelt sich der Rahmen der förderfähigen Kosten auf 60.000 € pro Jahr.
Warum der iSFP Ihr wichtigstes Werkzeug ist
Der iSFP ist kein trockenes Gutachten. Er ist Ihr Fahrplan zum Geldsparen. Er sagt Ihnen exakt:
- Welche Maßnahme bringt die größte Ersparnis?
- In welcher Reihenfolge sollten Sie vorgehen?
- Wie klein (und damit günstig) kann die Wärmepumpe werden, wenn das Dach erst einmal gedämmt ist?
Ein Rechenbeispiel aus der Praxis: Durch eine gezielte Dachdämmung und neue Fenster in einem typischen Einfamilienhaus sinkt die benötigte Heizlast oft so stark, dass Sie bei der Wärmepumpe eine ganze Leistungsklasse kleiner wählen können. Ersparnis bei der Anschaffung: Mehrere tausend Euro!
Fazit: Erst planen, dann sanieren
Lassen Sie sich nicht von schnellen Angeboten stressen. In Uelzen, Lüneburg und Umgebung helfen wir Ihnen, die richtige Reihenfolge zu finden. Wir prüfen, ob Ihre Heizkörper schon „Wärmepumpen-ready“ sind oder ob wir mit ein wenig Dämmung den Weg für maximale Effizienz ebnen.
Sind Sie unsicher, womit Sie starten sollen? Nutzen Sie unseren kostenlosen Guide: Die 5 größten Fehler bei der energetischen Sanierung oder rufen Sie uns direkt für einen Quick-Check an.


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